Das 7-Minuten Tages-Makeup – auch für reife Haut

Das 7-Minuten Tages-Makeup – auch für reife Haut

In meinen Make-up-Beratungen, Schminkkursen oder auch nach Typberatungen höre ich in Sachen Make-up von meinen Kundinnen meist diese zwei Sätze:

  • „Ich habe morgens keine Zeit, mich großartig zu schminken.“
  • „Ich bin der natürliche Typ und möchte nicht angemalt aussehen.“

Das schnelle 7-Minuten Tages-Make-up

Ich erzähle meinen Ladys dann immer, dass ein gutes Tages-Make-up nicht mehr als 7 Minuten in Anspruch nehmen muss. Mit ein bisschen Übung und den richtigen Produkten, die nämlich auf Anhieb passen, sieht man in so kurzer Zeit so viel besser, frischer und strahlender aus, dass es fatal wäre, es nicht zu tun.

Doch während ich meinen Kundinnen das 7-Minuten Make-up auftrage, wird dazu so viel gesprochen, dass aus den 7 meist 20 Minuten werden. Daher habe ich nun ein Video gedreht, das fast auf die Sekunde zeigt, es sind in der Tat nur 7 Minuten. Viel Vergnügen damit:

Warum ist eine Typ-Beratung sinnvoll?

Warum ist eine Typ-Beratung sinnvoll?

Echte Typen sind gefragt! In Zeiten der faltenfrei-gebotoxten Gesichter, der Gleichschaltung und Bluffer-Kultur wird der Ruf nach Authentizität und Echtheit wieder laut. Dabei geht es um Individualität, Persönlichkeit und Charakterstärke. Das Auftreten eines Menschen bestimmt maßgeblich, ob er erfolgreich ist oder übersehen wird. Dabei ist neben der Persönlichkeitsentwicklung das Typ-Styling ein wichtiger Baustein, wenn es um die Präsentation der Marke ICH geht. 

 

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Ach, das ist doch alles Hokuspokus, oder? Geldmacherei, Hirngespinste mit Placeboeffekt. Wenn ich mir nur einrede, dass mir die Farbe steht, dann ist es auch so!

So ist es nicht ganz 🙂

In den wenigsten Fällen sagen Aussenstehende: „Diese Farbe steht dir aber gut/nicht gut.“

Sie sagen viel eher: „Du siehst heute aber erholt/ein wenig krank aus.“

 

Farben wirken subtil

Die Haut setzt sich aus 3 Farbstoffen zusammen:

  • Melanin
    • schwarzbräunlich: Eumelanin
    • gelbrötlich: Phäomelanin (rot-blasser Farbtyp, oft rote Haare)
  • Hämoglobin (Blutfarbstoff)
  • Karotin (orange-gelblich)

Wie genau die Hautfarbe beschaffen ist, hängt davon ab,

  1. wie dick die Haut ist und wie viel des Blutfarbstoffes Hämoglobin durchschimmert,
  2. wie viel Melanin eingelagert ist
  3. welches Melanin überwiegend eingelagert ist
  4. wie sich der Mensch ernährt (ggf. Zusatzpräparate zu sich nimmt)

Sicherlich kennen Sie die orangefarbenen Karotten-Babygesichter von zu viel Karotten/Tomatenpüree. Karotin lagert sich in der obersten Hautschicht und im Unterhautfettgewebe ein. Derselbe Effekt kann später durch Karotin-Kapseln erzielt werden. Doch meist ist das nicht mehr erwünscht.

In der Farbberatung wird nun durch Anlegen der Tücher herausgefunden, welcher der Farbstoffe im Gesicht dominiert und damit harmonisch zu entweder kalten oder warmen Farben wirkt. Und aus diesem Grund gibt es auch die Mischtypen, da hier das Verhältnis von warmen und kalten Anteilen schlichtweg ausgeglichen ist.

Wenn man nun die „falschen“ Farben trägt, entsteht für das Auge eine Disharmonie. Es ist in etwa so, wie wenn Sie pink und orange nebeneinanderhalten. Man sagt auch oft: Diese Farben beißen sich. Diese Dramatik kann in Sachen Wohnungseinrichtung, Schnürsenkel oder Essenspräsentation ein Hingucker sein, doch in Bezug auf Gesicht und Kleidung wirken Disharmonien unausgeglichen und kränklich.

Wie Sie im Beitrag Kleine Farbenkunde: Was sind warme und kalte Farben bereits lesen konnten, gibt es auch die sogenannten Komplementärfarben, also die Farben, die sich gegenseitig verstärken. Stellen Sie sich einmal bildhaft vor, was passiert, wenn eine Dame mit blauen Augenschatten ein orangefarbenes Oberteil trägt: Sie altert um Jahre!

In der Farbberatung wird ein harmonisches Gesamtbild geschaffen aus Gesichts-, Augen-, Haarfarbe mit den Farben Ihrer Kleidung. Das sind die Farbharmonien, wie sie bereits der Kunstpädagoge und Maler Johannes Itten herausgefunden hat und auf den die Farbberatung schlussendlich gründet.

Harmonie mit Nebeneffekt

Der grandiose Nebeneffekt dabei:

Die gesamte Garderobe wird miteinander kombinierbar. Alles im Kleiderschrank passt harmonisch zueinander. Man unterscheidet dann nur noch zwischen Basicfarben, die meist dunkler und zurückhaltender sind und allen anderen Farben. Sowohl die Basicfarben als auch die passenden Farben sind untereinander und miteinander austauschbar. Es erleichtert die tägliche Kleiderwahl durch schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten ungemein.

 

 

 

 

 

 

 

 

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