Farbtyp Frühling, der Frühlingstyp

Farbtyp Frühling, der Frühlingstyp

Der warme Hautunterton des Frühlingstyps

Der Frühlingstyp hat einen warmen Hautunterton. Er erscheint porzellanfarben, pfirsichfarben, oft mit Sommersprossen und rosigen Wangen.

Die Augen des Frühlingstyps

Die Augen des Frühlingstyps können blau, grün, haselnussbraun oder goldbraun sein. Blaue und grüne Augen haben oft braue Sprenkel in der Iris.

Die Haarfarbe des warmen Frühlings

Die natürliche Haarfarbe des warmen Frühlingstyps ist rot- oder goldblond, goldbraun, graumeliert, weiß, wobei das Weiss eher cremig ist.

Die Basisfarben des Frühlings

Für die Grundgarderobe und zum vielfältigen Kombinieren eignen sich Braun-, Beige- und Cremetöne in allen Variationen und Varianten. Welche Buntfarben der Frühlingstyp tragen kann, sehen Sie auf dem unteren Foto der Farbpässe und Farbtücher. Als Schmuck wird Gold- oder Bicolorschmuck getragen.

Die Haut des Frühlingstyps verschmilzt harmonisch mit den weichen oder auch klaren, warmen Farben. Die Wangenfarbe zeigt sich im Lachs- oder Pfirsichton. Augenschatten sind weniger vorhanden, die Haut ist eher kräftig. Blaue Augen kommen mit gelb/orange-Nuancen durch das Komplementär noch besser zur Geltung.

Die Make-up-Farben für den Frühlingstyp sind pfirsich, lachs, smaragd, apricot, rosé, koralle, haselnussbraun, champagner, olive,

Lernen Sie bei einer Make-up Beratung, wie Sie Ihre Farben richtig anwenden oder erwerben Sie hier Ihren Farbpass Frühling.

Farbtücher und Farbpass für Frühlingstyp - Hauttyp Frühling, warm

Farbtücher und Farbpass für Frühlingstyp – Hauttyp Frühling, warm

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Ach, das ist doch alles Hokuspokus, oder? Geldmacherei, Hirngespinste mit Placeboeffekt. Wenn ich mir nur einrede, dass mir die Farbe steht, dann ist es auch so!

So ist es nicht ganz 🙂

In den wenigsten Fällen sagen Aussenstehende: „Diese Farbe steht dir aber gut/nicht gut.“

Sie sagen viel eher: „Du siehst heute aber erholt/ein wenig krank aus.“

 

Farben wirken subtil

Die Haut setzt sich aus 3 Farbstoffen zusammen:

  • Melanin
    • schwarzbräunlich: Eumelanin
    • gelbrötlich: Phäomelanin (rot-blasser Farbtyp, oft rote Haare)
  • Hämoglobin (Blutfarbstoff)
  • Karotin (orange-gelblich)

Wie genau die Hautfarbe beschaffen ist, hängt davon ab,

  1. wie dick die Haut ist und wie viel des Blutfarbstoffes Hämoglobin durchschimmert,
  2. wie viel Melanin eingelagert ist
  3. welches Melanin überwiegend eingelagert ist
  4. wie sich der Mensch ernährt (ggf. Zusatzpräparate zu sich nimmt)

Sicherlich kennen Sie die orangefarbenen Karotten-Babygesichter von zu viel Karotten/Tomatenpüree. Karotin lagert sich in der obersten Hautschicht und im Unterhautfettgewebe ein. Derselbe Effekt kann später durch Karotin-Kapseln erzielt werden. Doch meist ist das nicht mehr erwünscht.

In der Farbberatung wird nun durch Anlegen der Tücher herausgefunden, welcher der Farbstoffe im Gesicht dominiert und damit harmonisch zu entweder kalten oder warmen Farben wirkt. Und aus diesem Grund gibt es auch die Mischtypen, da hier das Verhältnis von warmen und kalten Anteilen schlichtweg ausgeglichen ist.

Wenn man nun die „falschen“ Farben trägt, entsteht für das Auge eine Disharmonie. Es ist in etwa so, wie wenn Sie pink und orange nebeneinanderhalten. Man sagt auch oft: Diese Farben beißen sich. Diese Dramatik kann in Sachen Wohnungseinrichtung, Schnürsenkel oder Essenspräsentation ein Hingucker sein, doch in Bezug auf Gesicht und Kleidung wirken Disharmonien unausgeglichen und kränklich.

Wie Sie im Beitrag Kleine Farbenkunde: Was sind warme und kalte Farben bereits lesen konnten, gibt es auch die sogenannten Komplementärfarben, also die Farben, die sich gegenseitig verstärken. Stellen Sie sich einmal bildhaft vor, was passiert, wenn eine Dame mit blauen Augenschatten ein orangefarbenes Oberteil trägt: Sie altert um Jahre!

In der Farbberatung wird ein harmonisches Gesamtbild geschaffen aus Gesichts-, Augen-, Haarfarbe mit den Farben Ihrer Kleidung. Das sind die Farbharmonien, wie sie bereits der Kunstpädagoge und Maler Johannes Itten herausgefunden hat und auf den die Farbberatung schlussendlich gründet.

Harmonie mit Nebeneffekt

Der grandiose Nebeneffekt dabei:

Die gesamte Garderobe wird miteinander kombinierbar. Alles im Kleiderschrank passt harmonisch zueinander. Man unterscheidet dann nur noch zwischen Basicfarben, die meist dunkler und zurückhaltender sind und allen anderen Farben. Sowohl die Basicfarben als auch die passenden Farben sind untereinander und miteinander austauschbar. Es erleichtert die tägliche Kleiderwahl durch schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten ungemein.