Warum ist eine Typ-Beratung sinnvoll?

Warum ist eine Typ-Beratung sinnvoll?

Echte Typen sind gefragt! In Zeiten der faltenfrei-gebotoxten Gesichter, der Gleichschaltung und Bluffer-Kultur wird der Ruf nach Authentizität und Echtheit wieder laut. Dabei geht es um Individualität, Persönlichkeit und Charakterstärke. Das Auftreten eines Menschen bestimmt maßgeblich, ob er erfolgreich ist oder übersehen wird. Dabei ist neben der Persönlichkeitsentwicklung das Typ-Styling ein wichtiger Baustein, wenn es um die Präsentation der Marke ICH geht. 

 

Was hat Typberatung mit Gesundheit zu tun?

Was hat Typberatung mit Gesundheit zu tun?

Eine meiner Kategorien auf dieser Website heißt: Body & Soul.

Möglicherweise haben Sie sich schon gefragt, was eine Typberatung mit der Seele zu tun habe? Oder gar noch, wie in der Überschrift platziert, mit Gesundheit? Ist das nicht alles ein wenig weit her geholt?

 

Das Life Model

Die Psychologie beschreibt das sogenannte Life Model. Es wurde von den Amerikanern Germain/Gitterman 1980 entwickelt. Sie beschreiben in ihrem Lebensvollzugsmodell die Person – Umwelt – Beziehung. Dabei beeinflussen sich Person und Umwelt immer wechselseitig. Dieser sogenannte Transaktionsprozess verändert sowohl Person als auch Umwelt permanent.

Sehr deutlich wird das in Sachen Mode.

Die Umwelt, sprich: die Gesellschaft, diktiert, was gerade „in“ ist. Die Einzelperson passt sich mehr oder weniger an. Und weshalb das Ganze? Um positive Rückmeldung, Lob, Anerkennung, bis hin zu Zuneigung und Liebe zu bekommen. Kurzum das, was bei Psychologe Abraham Maslow bereits an dritter Stufe seiner Bedürfnispyramide steht: Die Erfüllung sozialer Bedürfnisse.

Die Umwelt ist jedoch nicht zwingend gleich die gesamte Gesellschaft. Sie ist auch das eigene mehr oder weniger große Umfeld, also Freundeskreis, Familie, Arbeitgeber, etc.

Somit kann sich der Mensch in Sachen Kleidung auch am Freundeskreis orientieren, an der Familie, etc.

 

Mode ist immer Ausdruck von Anpassung und Abgrenzung

Die Wertvorstellungen von Menschen sind so individuell wie ihre Persönlichkeiten. Durch Kleidung bringt man auch die eigene Einstellung zum Ausdruck:

  • Lege ich Wert auf Qualität (Stoffe, Verarbeitung, Arbeitsbedingungen, Herkunft) ?
  • Lege ich Wert auf den Preis (es sollte günstig/teuer sein) ?
  • Lege ich Wert auf Markenkleidung (Welches Image hat die Marke) ?
  • Lege ich Wert auf „Abgrenzung/Anpassung“?

Menschen möchten grundsätzlich nach ihren Wertvorstellungen handeln. Gelingt ihnen das, trägt diese Lebensweise zu einem positiven Lebensgefühl bei, da das Feedback aus der Umwelt entsprechend positiv gewertet wird. Das heißt, auch der Punk, der bewusst aus dem Rahmen fallen will, fühlt sich in gewisser Weise in seinen Werten bestätigt, wenn sogenannte Spießer sein Outfit mustern. Denn er möchte auffallen und anders sein, ja rebellieren.

 

Typ-Beratung unterstützt diesen Prozess

Menschen, die in der Lage sind, sich situativ perfekt zu kleiden, erfahren eine hohe Selbstwirksamkeit. Personen mit hoher Selbstwirksamkeit, also Glauben an die eigenen Kompetenzen, fühlen sich nicht nur sicherer im Auftreten, langfristig bewältigen sie ihre Aufgaben ausdauernder, haben niedrigere Anfälligkeiten für psychische Störungen und sind erfolgreicher im Berufs- und Privatleben.

Wer in der Lage ist, sich seiner Umwelt entsprechend seinen Wertvorstellungen anzupassen, erntet zudem positives Feedback.

Die gut gekleidete Business-Frau, die alle Regeln der Business-Kleidung beherrscht, wird nach den gängigen Vorstellungen unserer Gesellschaft von Außen als kompetent und glaubwürdig bewertet. Diese positive Bewertung stärkt ihre eigene Position und ihr Selbstwertgefühl. Ein starkes Selbstwertgefühl wiederum trägt zu mehr Wohlgefühl bei und damit schlussendlich auch zur Gesundheit.

90% aller Wahrnehmung zwischen Menschen passiert mit den Augen.

Menschen scannen sich bewusst und unbewusst innerhalb von Sekunden! Körpersprache, Stimme, Händedruck, Blickkontakt, Frisur, Make-up, Accessoires, Mimik, Gepflegtheit, Geruch – all das wird von unserer Umgebung bewertet, be- und verurteilt.

Wer in der Lage ist, diese Umweltanforderungen nach unseren gängigen Schönheitsidealen optimal für sich zu nutzen, erfährt positiven Lebensstress. Er empfindet den Kontakt mit anderen Menschen als positive Herausforderung. Er fühlt sich in seiner zweiten Haut wohl, kann sich frei bewegen und wird somit entsprechendes Feedback ernten.

Wer das Beste aus sich herausholt, wird auch das Beste von Außen zurückbekommen.

 

 

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Kleine Farbenkunde, Teil 3: Wie entstehen die unterschiedlichen Farb-Typen?

Ach, das ist doch alles Hokuspokus, oder? Geldmacherei, Hirngespinste mit Placeboeffekt. Wenn ich mir nur einrede, dass mir die Farbe steht, dann ist es auch so!

So ist es nicht ganz 🙂

In den wenigsten Fällen sagen Aussenstehende: „Diese Farbe steht dir aber gut/nicht gut.“

Sie sagen viel eher: „Du siehst heute aber erholt/ein wenig krank aus.“

 

Farben wirken subtil

Die Haut setzt sich aus 3 Farbstoffen zusammen:

  • Melanin
    • schwarzbräunlich: Eumelanin
    • gelbrötlich: Phäomelanin (rot-blasser Farbtyp, oft rote Haare)
  • Hämoglobin (Blutfarbstoff)
  • Karotin (orange-gelblich)

Wie genau die Hautfarbe beschaffen ist, hängt davon ab,

  1. wie dick die Haut ist und wie viel des Blutfarbstoffes Hämoglobin durchschimmert,
  2. wie viel Melanin eingelagert ist
  3. welches Melanin überwiegend eingelagert ist
  4. wie sich der Mensch ernährt (ggf. Zusatzpräparate zu sich nimmt)

Sicherlich kennen Sie die orangefarbenen Karotten-Babygesichter von zu viel Karotten/Tomatenpüree. Karotin lagert sich in der obersten Hautschicht und im Unterhautfettgewebe ein. Derselbe Effekt kann später durch Karotin-Kapseln erzielt werden. Doch meist ist das nicht mehr erwünscht.

In der Farbberatung wird nun durch Anlegen der Tücher herausgefunden, welcher der Farbstoffe im Gesicht dominiert und damit harmonisch zu entweder kalten oder warmen Farben wirkt. Und aus diesem Grund gibt es auch die Mischtypen, da hier das Verhältnis von warmen und kalten Anteilen schlichtweg ausgeglichen ist.

Wenn man nun die „falschen“ Farben trägt, entsteht für das Auge eine Disharmonie. Es ist in etwa so, wie wenn Sie pink und orange nebeneinanderhalten. Man sagt auch oft: Diese Farben beißen sich. Diese Dramatik kann in Sachen Wohnungseinrichtung, Schnürsenkel oder Essenspräsentation ein Hingucker sein, doch in Bezug auf Gesicht und Kleidung wirken Disharmonien unausgeglichen und kränklich.

Wie Sie im Beitrag Kleine Farbenkunde: Was sind warme und kalte Farben bereits lesen konnten, gibt es auch die sogenannten Komplementärfarben, also die Farben, die sich gegenseitig verstärken. Stellen Sie sich einmal bildhaft vor, was passiert, wenn eine Dame mit blauen Augenschatten ein orangefarbenes Oberteil trägt: Sie altert um Jahre!

In der Farbberatung wird ein harmonisches Gesamtbild geschaffen aus Gesichts-, Augen-, Haarfarbe mit den Farben Ihrer Kleidung. Das sind die Farbharmonien, wie sie bereits der Kunstpädagoge und Maler Johannes Itten herausgefunden hat und auf den die Farbberatung schlussendlich gründet.

Harmonie mit Nebeneffekt

Der grandiose Nebeneffekt dabei:

Die gesamte Garderobe wird miteinander kombinierbar. Alles im Kleiderschrank passt harmonisch zueinander. Man unterscheidet dann nur noch zwischen Basicfarben, die meist dunkler und zurückhaltender sind und allen anderen Farben. Sowohl die Basicfarben als auch die passenden Farben sind untereinander und miteinander austauschbar. Es erleichtert die tägliche Kleiderwahl durch schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten ungemein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Farbenkunde, Teil 2: Farbtypen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Kleine Farbenkunde, Teil 2: Farbtypen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Wodurch unterscheiden sich die vier Farbtypen und sind diese überhaupt noch zeitgemäß? Nach der ersten Kategorisierung wurde von Spezialisten immer feiner und weitreichender analysiert. Am Ende landet man aber doch wieder im „warmen“ und „kalten“ Farbbereich und bei den Mischtypen. Diese werden teilweise nochmals nach

  • Lichtwert (hell – dunkel)
  • Buntwert (bunt – unbunt)
  • Intensität (leuchtend – gedeckt) unterschieden.

 

Die Intensität ergibt sich ebenfalls aus den Jahreszeiten-Typen. Denn diese teilt sich genau genommen in

  1. warm (Frühling/Herbst)
  2. kalt (Sommer/Winter)

Der Frühling und der Sommer sind dabei die dezenten (gedeckten), der Herbst und Winter die leuchtend kräftigen Varianten.

Die richtigen Farben sollen vor allem Spaß machen!

Einkaufen ist doch wirklich schon anstrengend genug! Der richtige Stil, Schnitt, Stoff und Preis. Und jetzt auch noch die Farbe ins Augenmerk nehmen. Eine ganzheitliche Typberatung soll bitte nicht in Stress ausarten. Es soll der Kundin helfen, einfacher und schneller, und dennoch effektiver durch das Kaufhaus zu kommen.

Deshalb versuche ich in meiner Farbberatung jede Kundin dazu anzuhalten, neben dem sichtbaren Effekt vor dem Spiegel auch ein Gespür für ihre Farben zu bekommen. Soll heißen:

  • Fühlt sie sich als (kalter) Wintertyp wirklich in einem knackigen Pink wohl? Oder ist die dezentere Variante, ein Brombeer, vielleicht (heute) besser für sie? Beides sind kalte/kräftige Töne, wirken aber völlig anders.
  • Mag sie sich in einem zarten Lachs heute sehen oder ist ihr viel mehr nach einem lebhaften Orange?
  • Ist ihre Stimmung flieder oder doch eher violett?
  • Braucht sie heute die Kraft der Farbe rot?
  • Und wie mischt sie diese Farben?

Ein violett-schwarz hat sicherlich eine völlig andere Wirkung als ein violett-grau oder gar ein violett-weiss. Während violett-schwarz dramatisch, eher mystisch wirkt, ist ein violett-grau äußerst elegant und ein violett-weiss fast schon verspielt, feminin und mädchenhaft. All das spielt also neben den ausgetesteten Farben ebenso eine Rolle.

Wie lassen sich nun die richtigen Farben feststellen?

In der Farbberatung in meinem Studio in Gefrees (zwischen Bayreuth und Hof) teste ich vor Tageslichtlampen gemeinsam mit der Kunden ihre passenden Farben aus. Sie muss in jedem Fall ungeschminkt und sollte nicht solariumgebräunt sein. Sowohl Kleidung als auch Haare werden abgedeckt, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Die Tageslichtlampen haben mehr Kraft als das Sonnenlicht, gerade zur Winterzeit. Deshalb sieht man das Ergebnis auf Anhieb sehr klar.

Die Feinabstimmung bzgl. Intensivät, Wohlgefühl, Anlass und Wirkung der Farben (auf die Umgebung und einen selbst) findet im Anschluss statt.

Ehe ich auf die Farbtypologie von Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingehe, lesen Sie hier Teil 3, der kleinen Farbenkunde: Wie entstehen die unterschiedlichen Farbtypen?

 

Wenn Sie Ihren Farbtyp bereits bestimmen lassen konnten, lesen Sie hier die verschiedenen Farbtypen, sortiert nach Jahreszeiten:

 

(coming soon)

Farbtyp Frühling (warm/dezent)

Farbtyp Sommer (kalt/pudrig)

Farbtyp Herbst (warm/kräftig)

Farbtyp Winter (kalt/klar)

 

 

 

 

 

 

 

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Ich verabschiedete eine zufriedene, junge Kundin, die einen großen Mischmasch im Kleiderschrank gesammelt hatte. Unterschiedlichste Stiltypen, Farben und Formen. Obwohl ihre „Lieblingssachen“ exakt in ihrem Farb- und Typbereich lagen, ließ sie sich immer wieder von der Mode, und dem was vermeintlich „IN“ ist, verunsichern. Ich entließ sie nun mit einer völlig neuen Sicherheit für Ihren Stil-/Haut- und Figuren-Typ. Sie weiß jetzt, worauf sie achten muss, welche Frisur zu ihrem Gesicht und Typ passt und welches Make-up ihre Augen noch schöner strahlen lässt.