Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Ich verabschiedete eine zufriedene, junge Kundin, die einen großen Mischmasch im Kleiderschrank gesammelt hatte. Unterschiedlichste Stiltypen, Farben und Formen. Obwohl ihre „Lieblingssachen“ exakt in ihrem Farb- und Typbereich lagen, ließ sie sich immer wieder von der Mode, und dem was vermeintlich „IN“ ist, verunsichern. Ich entließ sie nun mit einer völlig neuen Sicherheit für Ihren Stil-/Haut- und Figuren-Typ. Sie weiß jetzt, worauf sie achten muss, welche Frisur zu ihrem Gesicht und Typ passt und welches Make-up ihre Augen noch schöner strahlen lässt.

Ganz sicher Herbst – oder doch nicht?

Ganz sicher Herbst – oder doch nicht?

Meine gestrige Kundin verblüffte mich! Sie war sich sicher, dass die Farben orange, braun und sonstige Erdtöne am besten zu ihr passen würden. Sie wirkte recht burschikos, fast schon männlich. Was mich wunderte: Sie trug dennoch sehr gerne Schuhe mit hohen Absätzen…und Röcke? Eigentlich schon, aber welche? Selten habe ich eine so klassisch-straighte Frau getroffen. Und obwohl sie mit dem ganzen rosa Chichi nichts anfangen konnte, ergab die Farbberatung den zarten pastell-kalten Typ des Sommers (hellblau, rosa, flieder,…). Und jetzt??

Sie war überrascht, ebenso verblüfft wie ich und lachte: „DAS hätte ich jetzt nicht gedacht.“ Im Vorgespräch sagte sie mir aber, sie hätte Lust auf Veränderung. Immer nur Jeans und Oberteil langweile sie. Wir fanden genau ihr Schnittmuster für Röcke: klassisch, edel, schick, knieumspielend ohne Schnickschnack. Ebenso die Schuhe: Pumps von Scarosso oder Gabor. Klare Linien und Formen, keine zu kleinen Muster, Rüschen oder Spitze, aber hochwertige, edle Stoffe wie Kashmir, Merino für den Winter. Seide, Satin und Leinen für den Sommer.

Nach dem Tages-Make-up – sie war erst skeptisch, denn Schminke war für sie sonst eine Maske – erwachte die Weiblichkeit in ihr. Sie wirkte plötzlich viel weicher und zarter, freundlicher und selbstsicherer.

Man könnte fast sagen, dass es sich um eine Typveränderung handelte. Doch das war es nicht. Ich kitzelte lediglich diese High-Heel-Komponente aus ihr heraus, die sie schon lange, aber noch unsicher, in sich trug und endlich zum Vorschein bringen wollte. Weiblich sein, aber nicht mädchenhaft. Feminin sein, aber nicht puppenhaft dabei wirken.

Es wird nun einige Zeit dauern, bis sie diesen Stil für sich vollends und sicher integrieren kann, aber der Anfang ist gemacht. Ach ja, sie fand, dass ihr rosa ganz toll steht. Sie wird ihren Kleiderschrank entsprechend anpassen.

Wir waren beide begeistert! Bitte mehr davon, liebe Damen!

Ich freue mich auf Sie!